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Artisans

ACP - Association for Craft Producers
Die Association for Craft Producers ist eine lokale Non-Profit Organisation, die nepalesischen Kunsthandwerkern Unterstützung in den Bereichen Design, Markting, Management und Technischen Angelegenhe...
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Die Association for Craft Producers ist eine lokale Non-Profit Organisation, die nepalesischen Kunsthandwerkern Unterstützung in den Bereichen Design, Markting, Management und Technischen Angelegenheiten bietet. Dadurch ermöglicht die Organisation den es Kunsthandwerkern ihre Expertisen weiterzuentwickeln und ihre Arbeiten global zu vertreiben. Für ihre Arbeit werden die Produzenten fair bezahlt und profitieren von den Angeboten der Organisation, wie zum Beispiel von der medizinischen Versorgung und der Schulbildung für die Kinder. Zusätzlich bemüht sich ACP unter möglichst umweltschonenden Bedingungen zu produzieren, indem zum Beispiel nur auf wasserbasierte Farben zurückgegriffen wird.
ALLPA
ALLPA ist peruanische Export-Unternehmen mit Sitz in Lima. Das Unternehmen arbeitet mit rund 700 Familien zusammen, die vorwiegend eigene Werkstätten betreiben und unter anderem Schmuck sowie Accesso...
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ALLPA ist peruanische Export-Unternehmen mit Sitz in Lima. Das Unternehmen arbeitet mit rund 700 Familien zusammen, die vorwiegend eigene Werkstätten betreiben und unter anderem Schmuck sowie Accessoires aus Alpakawolle fertigen. Für den Schmuck verarbeiten die Kunsthandwerker*innen neben Halbedelsteinen wie Onyx, Lapislazuli, Opal, Obsidian, Türkis und Jaspis auch Naturmaterialien wie Perlmutt oder Schalen heimischer Früchte. Da der Absatz der kunsthandwerklichen Produkte auf dem Inlandsmarkt nicht ausreichend gesichert ist, trägt ALLPA die Waren der einzelnen Kunsthandwerkergruppen zusammen und übernimmt den Verkauf an alternative Handelsorganisationen. Dabei gewährleistet es auch eine Vorfinanzierung für die Produktion. Denn: Oberstes Ziel von ALLPA, was auf Quechua „Erde“ bedeutet, ist es, die Lebengrundlage von Familienunternehmen im Kunsthandwerk zu sichern. Um die kunsthandwerkliche Produktion zu fördern und damit die Lebensgrundlage kleiner Familienunternehmen zu sichern, werden dafür bereits seit 1981 Schulungen durchgeführt; 1986 kamen die Exportaktivitäten hinzu. ALLPA ist ein Projekt des Peruanischen Instituts für Forschung und Entwicklung (Institúto Peruano de Investigación y Desarrollo, IPID), einer privaten Hilfsorganisation, die mit bäuerlichen Gemeinschaften und Handwerksbetrieben auf dem Land kooperiert. Das Unternehmen ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) und richtet seine Arbeit nach den zehn Grundsätzen des Fairen Handels aus.
ASHA
ASHA Handicrafts Association ist eine alternative Vermarktungs- und Exportorganisation, die seit 1975 im Fair-Trade tätig ist. Die Organisation mit Sitz in Mumbai arbeitet mit mehr als 800 Kunsthandw...
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ASHA Handicrafts Association ist eine alternative Vermarktungs- und Exportorganisation, die seit 1975 im Fair-Trade tätig ist. Die Organisation mit Sitz in Mumbai arbeitet mit mehr als 800 Kunsthandwerker*innen in ganz Indien zusammen, denen sie Marketingunterstützung für den Verkauf in den internationalen Märkten anbieten und gemeinsam die Kunst und das Kunsthandwerk Indiens zu erhalten suchen.
Auromira Exports
Auromira Exports unterstützt das Handwerk der Weberei in ruralen Gegenden im südindischen Pondicherry. Techniken des Färbens, das Verzieren von Textilien und Handarbeit mit Nadeln werden zur Herste...
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Auromira Exports unterstützt das Handwerk der Weberei in ruralen Gegenden im südindischen Pondicherry. Techniken des Färbens, das Verzieren von Textilien und Handarbeit mit Nadeln werden zur Herstellung von hochwertigen Textilien genutzt. Auromira Exports möchte auf diesem Wege weniger privilegierten Jugendlichen einen nachhaltigen Ansatz zur Selbständigkeit ermöglichen und sie zu unabhängigen Kunsthandwerker*innen ausbilden. Auromira Exports legt Wert auf umweltfreundliche Produktionsmethoden.
Bawa Hope LTD
Bawa Hope ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) und richtet seine Arbeit an den zehn Grundsätzen des Fairen Handels aus. Das von Anne Nzilani gegründete Fair-trade-Unternehmen arbeit...
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Bawa Hope ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) und richtet seine Arbeit an den zehn Grundsätzen des Fairen Handels aus. Das von Anne Nzilani gegründete Fair-trade-Unternehmen arbeitet gezielt mit Kunsthandwerk*innen aus marginalisierten Gemeinschaften in Nairobi zusammen, die über Bawa Hope ihre Produkte auf den internationalen Märkten anbieten. Umweltschutz ist für Bawa Hope ein zentrales Thema, weshalb der Schmuck größtenteils aus recycelten Materialien gefertigt wird.
CARAO
Carao ist ein Schmuckdesign-Studio in Peru und Costa Rica, das mit Kunsthandwerker*innen arbeitet, die traditionelle Techniken bewahren und fortführen. Die Silberschmiede, die dem Atelier arbeite...
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Carao ist ein Schmuckdesign-Studio in Peru und Costa Rica, das mit Kunsthandwerker*innen arbeitet, die traditionelle Techniken bewahren und fortführen. Die Silberschmiede, die dem Atelier arbeiten, sind Experten in ihrem Handwerk und schaffen handgefertigte Kreationen, die "dem Test der Zeit standhalten" („withstand the test of time“), wie Carao ihren Ansatz beschreibt. Inspiration schöpfen sie aus ihrem kulturellen Erbe und dessen Zusammentreffen mit zeitgenössischen Einflüssen. „Mit Leidenschaft widmen wir uns dem Handwerk, der Rettung unserer Kultur und der Unterstützung lokaler Talente" ("We are passionate about making our craft with love, rescuing our culture, and supporting local talent“). Die Bilder geben einen Einblick in die Arbeit der Kunsthandwerker*innen. Wann immer es möglich ist, verwendet Carao lokal bezogene und wiederverwertete Materialien. Durch die Verbindung handwerklicher Talente aus den lokalen Gemeinschaften mit dem internationalen Modemarkt und seinen Konsument*innen hat Carao einen großen Einfluss auf den Aufbau stabiler Geschäfte und nachhaltiger Einkommen: "Wir haben unser Atelier 2014 mit dem Ziel gegründet, unser kulturelles Erbe und die damit verbundenen Praktiken zu retten und den Handwerkern, die unsere Traditionen am Leben erhalten haben, feste, gut bezahlte Arbeitsplätze zu bieten“ ("We founded our studio in 2014 with the objective of rescuing our cultural legacy, heritage practices, and providing steady, well-paid jobs to the artisans who have kept our traditions alive“).
CORR-THE JUTE WORKS
Bei CORR – The Jute Works handelt es sich um eine bengalische non-profit Organisation, die vor allem Jute verarbeitende Frauenkooperativen unterstützt. Sie bietet vor allem alleinstehenden und verw...
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Bei CORR – The Jute Works handelt es sich um eine bengalische non-profit Organisation, die vor allem Jute verarbeitende Frauenkooperativen unterstützt. Sie bietet vor allem alleinstehenden und verwitweten Frauen nicht nur eine Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeit, sondern auch die Möglichkeit, sich weiterzubilden, zu organisieren und vor allem – sich zu emanzipieren. Denn Frauen sind in Bangladesch auch heute noch wirtschaftlich von ihrem Mann abhängig und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen.
Chiban Leather
Bei Chiban Leather handelt es sich um ein Leder produzierendes Unternehmen, das in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, ansässig ist und den Fokus stark auf soziale Aspekte richtet. Mit der Grün...
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Bei Chiban Leather handelt es sich um ein Leder produzierendes Unternehmen, das in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, ansässig ist und den Fokus stark auf soziale Aspekte richtet. Mit der Gründung von Chiban Leather wollte dessen Gründerin Eden einen Arbeitsplatz für marginalisierte und benachteiligte Jugendliche, die normalerweise in den Randbezirken der Stadt leben und wenig Zukunftsperspektive besitzen, erschaffen. Eden möchte einen möglichst positiven Einfluss auf ihre Community ausüben, indem sie den Jugendlichen angemessene Arbeitsbedingungen bietet, mit einem Netzwerk lokaler Gerbereien eng zusammen arbeitet und bei der Produktion ausschließlich lokal bezogene Materialien nutzt. Die Tiere leben viele Jahre auf den Feldern in Äthiopien. Sie werden biologisch gehalten. Eines Tages, bringen sie die Tiere nach Addis Adeba, wo sie innerhalb eines Tages geschlachtet und gehäutet werden. Alle Erzeugnisse werden verwendet, die Haut wird an die Gerbereien verteilt und das Fleisch wird von den lokalen Fleischereien weiterverarbeitet.
DEW Crafts
DEW (Development Wheel) ist eine Nichtregierungsorganisation (NRO) mit Hauptsitz in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka und weiteren Büros in Mymensingh, Netrokona, Jamalpur, Savar und Jessore. Als Mitglie...
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DEW (Development Wheel) ist eine Nichtregierungsorganisation (NRO) mit Hauptsitz in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka und weiteren Büros in Mymensingh, Netrokona, Jamalpur, Savar und Jessore. Als Mitglied der Word Fair Trade Organisation (WFTO) richtet DEW seine Arbeit nach den zehn Grundsätzen des Fairen Handels aus und kooperiert landesweit mit etwa 12 kleinen Kunsthandwerksunternehmen. Körbe in Handarbeit zu flechten, ist in Bangladesch eine traditionelle Tätigkeit, wofür hauptsächlich pflanzliche Materialien verwendet werden. Die Kunsthandwerker*innen von DEW arbeiten in zentralen Werkstätten in der Nähe ihrer Wohnorte unter fairen Arbeitsbedingungen mit geregelten Pausen. Dabei verdienen Männer und Frauen bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn. Darüber hinaus haben Frauen die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, um so ihre Kinder betreuen zu können. Die NRO organisiert den Export der Produkte und legt dabei großen Wert auf deren Qualität. Durch den Verkauf der Körbe und Kunsthandwerksprodukte sollen Produzent*innen ihren Lebensstandard nachhaltig verbessern können. Dazu organisiert DEW Kampagnen, um ein größeres Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft zu erreichen und Techniken des nachhaltigen und kleinbäuerlichen Anbaus sowie Maßnahmen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken, zu vermitteln.
Dhaka Handicrafts
Die gemeinnützige Organisation Dhaka Handicrafts ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) und richtet ihren Handel nach den zehn Grundsätzen des Fairen Handels aus. Sie unterstützt Kun...
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Die gemeinnützige Organisation Dhaka Handicrafts ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) und richtet ihren Handel nach den zehn Grundsätzen des Fairen Handels aus. Sie unterstützt Kunsthandwerker*innengruppen aus ruralen Gegenden in Bangladesch in der weltweiten Vermarktung wie auch dem Export ihrer fair produzierten Handwerksprodukte.
FAIR GIFT
Den Bekanntheitsgrad des Fairen Handels zu vergrößern und den Markt für indisches Kunsthandwerk auszubauen – das ist das erklärte Ziel der indischen Fairhandelsorganisation Fair Gift. 2013 g...
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Den Bekanntheitsgrad des Fairen Handels zu vergrößern und den Markt für indisches Kunsthandwerk auszubauen – das ist das erklärte Ziel der indischen Fairhandelsorganisation Fair Gift. 2013 gegründet, arbeitet die Organisation heute mit rund 15 Produzentengruppen in Südindien zusammen, die unter anderem Besteck aus Holz wie Reislöffel und Räucherstäbchen, Spielzeug, Keramik, Textilien oder Palm Kandis herstellen. Fair Gift unterstützt die Produzent*innen dabei neben der Vermarktung sowie dem Verkauf ihrer Handwerksprodukte ebenfalls in Designfragen und in der Produktentwicklung, bei Fragen rund um Verpackung und den Export der Waren. Mit regelmäßigen Workshops informiert die Organisation zudem zu Fairhandelsthemen. Eines der Unternehmen, welches mit Fair Gift zusammenarbeitet, ist der Familienbetrieb Sivam Pottery in Puducherry in Südindien. Neben der Vermarktung übernimmt Fair Gift auch den Export ihrer Keramikprodukte. Die Kunsthandwerker*innen von Sivam Pottery fertigen die Keramikprodukte ausSteinzeug. Im traditionellen Verfahren der Keramikherstellung werden diese auf einer Tonscheibe gearbeitet, glasiert und bei 1.200°C gebrannt.
Geolicrafts Company Limited
Bolgatanga ist das Zentrum des Kunsthandwerks in der Upper East Region Ghanas: Von Korbflechterei und Töpferei über Lederarbeiten bis hin zu dekorativer Hausmalerei sind in der Region und ihrer Haup...
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Bolgatanga ist das Zentrum des Kunsthandwerks in der Upper East Region Ghanas: Von Korbflechterei und Töpferei über Lederarbeiten bis hin zu dekorativer Hausmalerei sind in der Region und ihrer Hauptstadt zahlreiche Kunsthandwerke vertreten. Dort, in und um Bolgatanga, werden auch die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Bolga-Körbe hergestellt. Die großen Körbe mit rundem Boden kommen oft mit breiten Streifen oder geometrischen Mustern, sind aber auch in anderen Formen, Mustern und Farben zu finden – die Palette reicht von sehr bunten bis hin zu naturbelassenen Körben. Gefertigt werden die Bolga Baskets von Frauen der Frafra in den Dörfern rund um Bolgatanga. Die Frafra (auch Gurune oder Gorse genannt) sind eine ethnische Gruppe im nördlichen Teil Ghanas und im südlichen Burkina Faso, leben aber überwiegend im nordöstlichen Teil der Upper East Region in Ghana. Bolgatanga ist nicht nur das wichtigste städtische Zentrum und die wichtigste Handelsstadt in der Upper East Region, sondern auch die wichtigste Stadt der Frafra. Die Frafra sind zwar hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig, aber auch für ihre kunsthandwerklichen Erzeugnisse wie Körbe und Hüte aus Stroh bekannt. Die Frafra in und um Bolgatanga geben diese Techniken des Korbflechtens bereits seit Generationen weiter und verarbeiten dafür das einheimische Veta-Vera-Gras. Für die Bolga Baskets wird das Veta-Vera-Gras, auch Elefantengras genannt, gesammelt und dann jeweils vertikal in zwei Hälften geteilt. Jede Hälfte des gespaltenen Strohs wird dann durch Zusammenrollen fest zusammengedreht, um ihm Festigkeit zu verleihen. Wenn das Veta-Vera-Gras nicht in seiner natürlichen Färbung für einen Korb oder ein Muster belassen wird, wird es vor dem Weben in kochendem Wasser gefärbt, oft in leuchtenden Farben. Ist die Vorbereitung des Materials abgeschlossen, beginnen die Korbflechterinnen mit dem Korbboden und bauen darauf die Seiten nach oben hin auf. Die Abschlüsse der Bolga Baskets sind im Allgemeinen flach oder mit Stroh umwickelt, sodass sie einen röhrenförmigen Rand bilden. Für die Korbgriffe gibt es eine Vielzahl an Varianten, die die Flechterinnen allesamt mit einer robusten Wickeltechnik um einen Graskern herstellen. Strohreste, die aus dem Korb herausragen, werden im letzten Schritt abgeschnitten. Mit den gestreiften Körben und dem u-förmigen Shopper findet ihr in unserem Shop eine kleine Auswahl an Bolga Baskets. Diese werden von Kunsthandwerkerinnen der Frafra in den Dörfern außerhalb von Bolgatanga geflochten (nur vereinzelt sind auch Männer in der Herstellung von Körben aktiv) und von ihnen an das Exportunternehmen Geolicrafts verkauft. Das Unternehmen mit Sitz in der Hauptstadt Accra kauft und exportiert kunsthandwerkliche Produkte von lokalen Hersteller*innen und Kunsthandwerkenden, neben diesen Körben in verschiedenen Farben und Formen auch Masken und Instrumente, insbesondere Trommeln. Geolicrafts wurde von George Akologo gegründet, der selbst aus dem der Upper East Region Ghanas kommt.
Holy Land
Die Stadt Beit Sahour liegt östlich von Bethlehem im Westjordanland und zählt rund 15.400 Einwohner*innen. Hier hat die Fair-Trade-Organisation Holy Land Handicraft Cooperative Society (HLHCS) ihren...
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Die Stadt Beit Sahour liegt östlich von Bethlehem im Westjordanland und zählt rund 15.400 Einwohner*innen. Hier hat die Fair-Trade-Organisation Holy Land Handicraft Cooperative Society (HLHCS) ihren Sitz, die 1981 durch einen Zusammenschluss palästinensische Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen entstanden ist. Ziel ist es, die traditionellen kunsthandwerklichen Techniken der Gegend zu bewahren. Die Kooperative verkauft ihre Produkte einerseits an Tourist*innen vor Ort, durch die Zusammenarbeit mit europäischen Fairhandelsorganisationen hat sich HLHCS andererseits einen zusätzlichen Marktzugang erschlossen. Das Unternehmen ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) und richtet die Arbeit an den10 Grundsätzen des Fairen Handels aus. Das Hauptprodukt der Kunsthandwerker*innen sind Olivenholzschnitzereien. Darunter finden sich ebenso komplexe religiöse Motive als auch Holzprodukte für die Küche und den täglichen Gebrauch. Das Holz für die Schnitzereien liefern die heimischen Olivenbäume. Die Geschichte der Verwendung von Olivenholz in Palästina ist bereits Jahrtausende alt. Darüber hinaus bietet HLHCS weitere handgefertigte Produkte aus Perlmutt und Schafswolle, Keramiken, Stickereien sowie Schmuck an. Für die Holzarbeiten geben die Kunsthandwerker*innen einem Stück Holz zunächst die grobe, abstrakte Form. Anschließend ist Feinarbeit gefragt: Gesichter, Körper oderandere Formen entstehen; Details werden herausgearbeitet. Schließlich werden diese mit Sandpapier glatt geschmirgelt, um Unebenheiten zu beseitigen, und anschließend mit einem speziellen Lack eingesprüht. Einer der Kunsthandwerker*innen von HLHCS ist Rimon Sway mit seiner Werkstatt, in derer gemeinsam mit seinem Sohn Elias arbeitet. Hier sowie in der nahegelegenen Werkstatt seines Bruders Nicola werden die in unserem Shop erhältlichen Seifenschalen aus Olivenholz produziert.
Intercrafts
Intercrafts ist eine Non-Profit Organisation mit Sitz in Lima, welche 2002 von CIAP, einer überregionalen Vereinigung peruanischer Kunsthandwerker*innen, gegründet wurde. Sie fokussiert sich auf lan...
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Intercrafts ist eine Non-Profit Organisation mit Sitz in Lima, welche 2002 von CIAP, einer überregionalen Vereinigung peruanischer Kunsthandwerker*innen, gegründet wurde. Sie fokussiert sich auf langfristige Zusammenarbeit und arbeitet so seit der Gründung mit denselben Kunsthandwerker*innen in unterschiedlichen Regionen Perus zusammen. Ihr Ziel ist es, durch den internationalen Vertrieb neue Vermarktungs- und damit Einkommensmöglichkeiten für die peruanischen Kunsthandwerker*innen zu schaffen.
Noah's Ark
Noah’s Ark ist eine indische Fair-trade-Organisation mit Sitz in Moradabad, die Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) ist. Gründer Samuel Masih hat es zum Ziel von Noah’s Ark gemacht,...
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Noah’s Ark ist eine indische Fair-trade-Organisation mit Sitz in Moradabad, die Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) ist. Gründer Samuel Masih hat es zum Ziel von Noah’s Ark gemacht, mittels des direkten Exports bessere Verkaufsmöglichkeiten in den internationalen Märkten für die Kunsthandwerker*innen zu schaffen. Seit über 30 Jahren arbeitet die Organisation nach den Prinzipien langfristiger Beziehungen und Investitionen, steht für Transparenz gegenüber Kund*innen und Produzent*innen und pflegt Beziehungen zu Partner*innen, die die gleichen Werte vertreten.
Prokritee
Die Fairhandelsorganisation Prokritee mit Sitz in Dhaka arbeitet mit Kunsthandwerker*innen vor allem in den ländlichen Gegenden von Bangladesch zusammen. Fair-Trade und Nachhaltigkeit sind für ihre ...
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Die Fairhandelsorganisation Prokritee mit Sitz in Dhaka arbeitet mit Kunsthandwerker*innen vor allem in den ländlichen Gegenden von Bangladesch zusammen. Fair-Trade und Nachhaltigkeit sind für ihre Arbeit zentral: So nutzen die Produzent*innen natürliche, heimische Materialien für ihre handgearbeiteten Produkte und verwenden dabei beispielsweise Verschnitte der örtlichen Textilindustrie. Prokritee ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO).
Royal Knit
Das Familienunternehmen Royal Knit wurde von Benita und Sebastián gegründet, die zuvor als Lehrer*innen mit den indigenen Gemeinden rund um den Titicacasee in der Altiplano-Region von Peru arbeitete...
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Das Familienunternehmen Royal Knit wurde von Benita und Sebastián gegründet, die zuvor als Lehrer*innen mit den indigenen Gemeinden rund um den Titicacasee in der Altiplano-Region von Peru arbeiteten. Sie gründeten Royal Knit, um die alten Webtechniken am Leben zu erhalten und durch den internationalen Vertrieb die Einkommensmöglichkeiten der Kunsthandwerker*innen zu vergrößern. Das Unternehmen arbeitet mit Weber*innen in unterschiedlichen Regionen Perus zusammen. Royal Knit ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO).
SANA HASTAKALA
Die nepalesische Fairhandelsorganisation Sana Hastakala wurde 1989 mit Unterstützung der UNICEF gegründet. Heute gehören der Organisation etwa 60 Produzent*innengruppen an. Durch ihre Arbeit möcht...
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Die nepalesische Fairhandelsorganisation Sana Hastakala wurde 1989 mit Unterstützung der UNICEF gegründet. Heute gehören der Organisation etwa 60 Produzent*innengruppen an. Durch ihre Arbeit möchte die Organisation das traditionelle nepalesische Kunsthandwerk erhalten und eine Einkommensmöglichkeit für sozial benachteiligte Schichten schaffen. Ein Großteil der über 1.200 Kunsthandwerker*innen sind Frauen. Um Frauen ein Einkommen und zugleich die Kinderpflege zu ermöglichen, können sie von zu Hause arbeiten.
Sang Arun
Im Norden Thailands in der Stadt Lampang beschäftigt das Familienunternehmen Sang Arun mehr als 150 Angestellte. Neben den Familienangehörigen arbeiten hauptsächlich Frauen im Unternehmen. Der seit...
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Im Norden Thailands in der Stadt Lampang beschäftigt das Familienunternehmen Sang Arun mehr als 150 Angestellte. Neben den Familienangehörigen arbeiten hauptsächlich Frauen im Unternehmen. Der seit 1976 bestehende Betrieb setzt es sich zum Ziel, die Landflucht zu verhindern. Viele Menschen zieht es in der Hoffnung auf höheren Lohn und bessere Lebensbedingungen in die großen Städte, jedoch werden die meisten von ihnen enttäuscht. Deshalb schafft Sang Arun attraktive Arbeitsplätze.
Sidai Designs
„Sidai“ bedeutet auf Maa, der Sprache der Maasai, „wunderschön“ – und genau das ist jedes einzelne Schmuckstück, das die aktuell rund 120 für Sidai arbeitenden Frauen der Maasai aus Glasp...
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„Sidai“ bedeutet auf Maa, der Sprache der Maasai, „wunderschön“ – und genau das ist jedes einzelne Schmuckstück, das die aktuell rund 120 für Sidai arbeitenden Frauen der Maasai aus Glasperlen fertigen. Schmuck hat in der Kultur der Maasai einen hohen Stellenwert und so auch die Techniken, mit denen dieser in Handarbeit entsteht. Der vielfältige Glasperlenschmuck von Sidai Designs wurzelt deshalb in seiner Herstellung tief in den traditionellen Perlenstickerei-Techniken der tansanischen Maasai. Sidai Designs und die dazugehörige NGO Sidai Maasai Women Organization wurden 2011 von Eszter Rabin und Rebecca Olivia Moore in Tansania gegründet.
Taec Laos
Heute sind die Khmu, deren Vorfahren als die ursprünglichen Bewohner*innen von Laos gelten, die zweitgrößte ethnische Gruppe im Land. Sie sind traditionell für ihre umfassende Kenntnis des Waldes ...
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Heute sind die Khmu, deren Vorfahren als die ursprünglichen Bewohner*innen von Laos gelten, die zweitgrößte ethnische Gruppe im Land. Sie sind traditionell für ihre umfassende Kenntnis des Waldes und dessen Produkte bekannt, welche schon immer ein wichtiger Teil ihrer Kultur waren. Obwohl viele der traditionellen Handwerksfähigkeiten in den vergangenen Jahrzehnten verschwunden sind, machen sie immer noch Taschen aus der starken Dschungelliane, die sie aus der Natur ernten und trocknen, zu Fäden drehen und häkeln. Frau Pid leitet Handwerksgruppe in ihrem Dorf, die aus 25 - 30 Familien besteht. Ihre Familie praktiziert, wie die meisten Khmu, die in ländlichen Gebieten leben, Subsistenzwirtschaft. Wenn sie nicht auf dem Feld ist, widmet sich Frau Pid ihrem Handwerk. Das Fertigen von Produkten hat sich als wichtige Quelle für zusätzliches Einkommen in ihrer Gemeinde etabliert.
Tara
Die indische Organisation TARA wurde von Lehrer*innen, Studierenden und Sozialarbeiter*innen gegründet. Sie fokussiert sich auf die Bekämpfung von Armut und Diskriminierung von Personen aus der Kast...
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Die indische Organisation TARA wurde von Lehrer*innen, Studierenden und Sozialarbeiter*innen gegründet. Sie fokussiert sich auf die Bekämpfung von Armut und Diskriminierung von Personen aus der Kaste der sogenannten „Unberührbaren“ ringsum Delhi, die trotz Verboten alltäglich Diskriminierung erleben und weiterhin zu den Ärmsten der Bevölkerung gehören. In dem Rahmen entstand eine erste Werkstatt, in der die Ausbildung am Webstuhl angeboten wurde. Heute zählt TARA mehrere Mitgliedskooperativen und einige assoziierte Gruppen. (Darunter finden sich registrierte Kooperativen, Gruppen, die nach kooperativen Regeln arbeiten, sowie kleine Familienbetriebe.)
Usha Exim
USHA EXIM ist eine Fairhandelsorganisation mit Sitz in Neu-Delhi, die 1994 zum Export kunsthandwerklicher Produkte gegründet wurde und sich ethischen, fairen Handelspraktiken verschrieben hat. Mittle...
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USHA EXIM ist eine Fairhandelsorganisation mit Sitz in Neu-Delhi, die 1994 zum Export kunsthandwerklicher Produkte gegründet wurde und sich ethischen, fairen Handelspraktiken verschrieben hat. Mittlerweile arbeitet USHA EXIM mit mehr als 100 Kunsthandwerker*innen zusammen, deren Produkte die Multi-Produkt-Export-Organisation in den internationalen Märkten vermarktet.
Villageworks
Villageworks Cambodia wurde 2001 als Sozialunternehmen gegründet und sitzt in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Die selbsterklärte Mission von Villageworks: durch dieSchaffung wirtschaftlicher...
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Villageworks Cambodia wurde 2001 als Sozialunternehmen gegründet und sitzt in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Die selbsterklärte Mission von Villageworks: durch dieSchaffung wirtschaftlicher Chancen benachteiligte und marginalisierte Gruppen zu unterstützen und nachhaltige Einkommenssituationen zu fördern. Dazu gehören zum Beispiel die Schulung und Ausbildung von Bewohner*innen ruraler Gegenden Kambodschas und von Menschen mit Behinderung in Phnom Penh.
Wüstensand
Die Vermarktungs- und Exportorganisation Wüstensand mit Sitz in Marrakesch wurde 2000 gegründet, um mittels des internationalen Verkaufs von marokkanischem Kunsthandwerk dauerhaft Arbeitsplätze im ...
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Die Vermarktungs- und Exportorganisation Wüstensand mit Sitz in Marrakesch wurde 2000 gegründet, um mittels des internationalen Verkaufs von marokkanischem Kunsthandwerk dauerhaft Arbeitsplätze im Land zu schaffen und sichern. Wüstensand bezieht die Produkte von verschiedenen Handwerksgruppen sowie Familienbetrieben, mit denen die Organisation seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Circa 40 Familien darunter haben sich auf Korbflechtwaren spezialisiert.
Yadawee
Die ägyptische Organisation Yadawee hat es sich zur Mission gemacht, hochwertiges Kunsthandwerk aus Ägypten zu fördern und zu exportieren. Dafür arbeitet Yadawee mit ägyptischen Kunsthandwerker*i...
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Die ägyptische Organisation Yadawee hat es sich zur Mission gemacht, hochwertiges Kunsthandwerk aus Ägypten zu fördern und zu exportieren. Dafür arbeitet Yadawee mit ägyptischen Kunsthandwerker*innengruppen zusammen und garantiert gerechte Preise sowie gute Arbeitsbedingungen. Um die Umwelt zu schonen, werden möglichst viele recycelte und natürliche Materialien verwendet.